Passwörter – Tipps für den sicheren Umgang

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Crämer
Veröffentlicht am : 09. Apr. 2014., 09:35:42 Stunden

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Conny Crämer's Info


18 Millionen weltweite Emailkonten wurden geknackt berichtete die Presse und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, drei Millionen Email-Adressen in Deutschland sind davon betroffen. Auch wenn die Staatsanwaltschaft in Verden (Aller) ermittelt, ist das nur ein schwacher Trost für den Identitätsdiebstahl und die psychische und etwaige finanzielle Belastung, die durch die Cyberkriminellen entstanden sind.


Grundsätzlich empfehlen auch Versicherungsgesellschaften wie die R V, die Passwörter an einem sicheren Ort aufzubewahren. Grundsätzlich sollten die Passwörter aus mindestens acht Zeichen inklusive Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Ziffern bestehen. In der Wahrheit sieht es jedoch oft so aus, dass etliche Anbieter keine Umlaute anbieten.


Witzig ist jedoch die Empfehlung des Versicherungsexperten Dr. Mirko Sam aus. Er empfiehlt aus Sätzen ein Passwort zu bilden: „Aus "Freitags spiele ich Fußball mit 10 Freunden" wird dann "FsiFm10F!"“


Grundsätzlich wird abgeraten, immer dasselbe Passwort zu benutzen. Die Passwortvielzahl ist jedoch für viele irritierend. Auch zahlreiche Browser bieten die Möglichkeit an, Passwörter direkt abzuspeichern. Dies geschieht mithilfe von Cookies. Wird die Webseite noch einmal aufgesucht, steht in dem Registrierungsfeld oft schon der Username eingetragen und das Passwort wird meist automatisch ergänzt. Das ist herrlich bequem. Aber ist das sicher?


Sicherheit kann noch niemand im Internet garantieren, auch wenn es die Bundesregierung gerne hätte und das Strafrecht auch. Aber wer 18 Millionen Emailkonten knacken kann, kann auch Passwörter mit 30 Zeichen finden.