Jobcenter Duesseldorf: Feueralarm auf der Luisenstrasse

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Craemer
Veröffentlicht am : 01. Jul. 2014., 06:52:33 Stunden

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Conny Craemer's Info

Es war um die 11.00 Uhr als plötzlich gestern der große Feueralarm im Jobcenter Düsseldorf, Luisenstrasse, laut schrillte. Die Wartenden blieben jedoch weiter ruhig im Warteraum sitzen. Einige nahmen an, es sei nur ein Türalarm. Doch dann wurde der große Wartebereich evakuiert. Rauchschwaden kamen aus einem Fenster.

 

Keine Infos - merkwürdiges Personal

 

Ruhig und langsam verließen fast 200 ALG2-Bezieher den Raum. Die meisten blieben direkt vor dem Haupteingang draußen stehen. Andere stellten sich auf die Straßenseite gegenüber und warteten ab. Eine kleine Gruppe von Jobcenter-Besuchern machten es sich auf der Eingangsstufe eines Hotels bequem. Informationen von Sicherheitspersonal gab es eigentlich nicht. Ein Polizeiwagen stand direkt auf einem Parkplatz vor dem Hotel. Trotz Rauchschwaden aus dem Fenster in der 2. Etage des Jobcenters, blieben die beiden Polizisten ruhig im Auto sitzen. Das Areal wurde nicht gesichert.

 

Ene Sicherheitsfrau, die am sogenannten Schnell- und Fensterschalter des Jobcenters für Ordnung sorgt, war anscheinend ebenso Polizistin. Sie redete ruhig mit den Polizisten und bekam von ihnen schnell einen Schluck aus der Flasche Wasser. Es wurde ruhig auf dem Parkplatz gequatscht. Sie draußen, die Polizisten blieben im Auto sitzen. Kollegen - so sah es aus. Schade, sie trug keine Uniform.

 

Das macht es was verdächtig, geht es doch um Sozialversicherungsangelegenheiten. Vertraulich - aber dann keine Uniformfarben öffentlich bekennen, ist auch nicht schön für die ALG2-Bezieher.

 

Rauch war irgendwie allen egal

 

Die Rauchschwaden war allen egal. In der Nähe hat die Feuerwehr ihre Hauptdienststelle. Man hörte Alarm, aber kein Löschzug kam. Ein Feuerwehrkombiwagen fuhr nur normal vorbei und die Rauchschwaden waren ab Evakuierung für ca. 15 Minuten sichtbar. Vor dem Alarm versagte die Ziffernanzeigetafel mit den Wartenummern im Wartesaal.

 

Natürlich erklärte die Polizei so nichts. Zeugen berichteten: Die Polizei stand schon seit heute Morgen da.

 

Interessant, nachdem die Rauchschwaden weg waren, fuhr die Polizei wieder weg. Keine Feuerwehr kam, kein Ordnungsamt, kein Krankenwagen. Trotz eindeutiger Rauchschwaden.

 

Probebrandsatz?

 

ALG2 Bezieher machten sich kundig. Nach dem letzten Stand der Dinge handelte es sich um ein Probebrandsatz. Trotzdem stellte sich die Frage, wieso weder Feuerwehr gerufen worden war, noch ein Krankenwagen und wieso keiner offiziell aufgeklärt worden ist. Immerhin waren danach viele Schalter offen, immer noch die Hälfte der Räume weiterhin unbesetzt und die noch 150 Wartenden konnten doch rascher abgearbeitet werden.

 

Das Jobcenter Düsseldorf verliert übrigens sehr viele Anträge, die per Fax geschickt werden.  Diese kommen oft nicht an. Man solle bitte persönlich alles abgeben.

 

Lesetipp:

 

Update2 Jobcenter Düsseldorf: Arbeit lohnt nicht - ALG2 ist besser - OSZE sabotiert?!
Veröffentlicht : 13. 04. 2014, 17:07:43 2 | Journalistin : Conny Crämer | Unrated
Leser: : 877
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Das Jobcenter Düsseldorf bevorzugt nach wie vor die ALG2-Karriere. 391 Euro HartzIV plus Miete ohne Strom müssen im Leben reichen. Arbeit lohnt sich nicht, so ist der stumme Tenor der Mannschaft des Jobcenters in Düsseldorf. Ein dortiger Mitarbeiter hatte bereits vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass das JC auf der Luisenstrasse ständig von bewaffneten HartzIV-Empfängern überfallen wird. Das wundert nicht, denn das Jobcenter Düsseldorf ist etwaig juristisch nicht existent, aber es muss auf das volle Tarifgehalt aufstocken, wenn der Arbeitgeber nicht zahlen will. Doch das tut es nicht. Gesetze sind ihm egal, genau wie dem Arbeitgeber. Update. Und es sind sogar einige dort arbeitende Personen nicht echt, sondern im Großkampf gegen die Bürger und gegen das Sozialgesetzbuch. Und das obwohl das Jobcenter, also ALG2, Teil des Sozialgesetzbuches ist. Updates vom 04. und 12. Mai 2014.