Gesundheit Demenz und die Logik der Psychiater

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Cr?mer
Veröffentlicht am : 17. Jul. 2015., 21:23:51 Stunden

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Conny Cr?mer's Info

Demenz, das Vergessen, ist furchtbar für Einige. Schüler vergessen ständig was, Männer den Hochzeitstag, andere vergessen nach und nach ihre Lebenswahrheit und anderen wird unter Hypnose im Rahmen von Verbrechen eine andere Lebensgeschichte einsuggeriert. Aber ein Psychiater kam auf Interessantes.

 

http://www.derwesten.de/staedte/velbert/zwei-jahre-bis-zur-dunkelheit-id5079454.html

 

Zwei Jahre bis zur Dunkelheit

19.09.2011 | 20:00 Uhr

Velbert. Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Er rückt eine Krankheit in den Blickpunkt, die immer mehr Menschen in Deutschland betrifft. „Laut Erhebungen des statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland 1, 4 Millionen demenzkranke Menschen“, zitiert Dr. Ulrich Meincke, Chefarzt der Psychiatrie und der Psychotherapie am Klinikum Niederberg. „Bis zum Jahre 2050 sollen es nach Schätzungen dieser Untersuchung bis zu 2,3 Millionen Menschen sein.Die Gründe für diese rasant ansteigenden Zahlen sind sicherlich in den Erfolgen der modernen Medizin zu suchen, die es immer mehr Menschen ermöglicht, alt zu werden.

 

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Aha, aufgrund den Erfolgen der modernen Medizin, gibt es bald immer mehr Demenzkranke.

 

Fehlende Zulassung

 

Da ein Psychiater sowieso streng genommen keine Zulassung hat, Demenzkranke zu behandeln, es geht bekanntlich meist um Verkalkung, Placques im Hirn, der vergessene Zahn-Putzibär, Infektion, Fett-Mangel, Dehydration, Hypnose, Elektrolytemangel und Alllergien, KO Tropfen, und viele Ursachen mehr, weiß ein Psychiater natürlich nichts vom fremden Fach. Er darf nicht behandeln, er muss überweisen, die Kasse darf ihn noch nicht einmal für eine Behandlung bezahlen und kann den Arzt bei Fehlbehandlung in Regreß nehmen.

 

Ein Psychiater ist weder ein Neurovirologe noch ein Neuroimmunologe, auch wenn sich Dr. Meincke auf der Webseite des Klinikums als Neurologe auch noch ausgibt.

 

Der hält übrigens Infektionen des Herzens bzw. Symptome von Angstattacken nach Infarkt für eine psychiatrische Erkrankung.

 

Angst und Panik sind jedoch typische Begleitsymptome eines Herzleidens (also nichts Psychiatrisches), weitere Ursachen können sein Östrogen-Mangel oder Rückenschmerzen mit leicht schiefen Wirbeln oder manchmal auch falsche Raumtemperatur oder Dehydration und Allergien und Vergiftung.

 

Osteopathie und Physiotherapie helfen meist rasch den Patienten, aber nicht Psychotherapie, die bekanntlich die Physis nicht wahrhaben will.

 


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16685483

Med Klin (Munich). 2006 May 15;101(5):373-7.

[Psychiatric disorders following myocardial infarction].

[Article in German]

Abstract

BACKGROUND:

The number of patients who survive acute myocardial infarction has increased during recent decades. In addition, demographic development results in a rising incidence of cardiovascular diseases. Based on these facts, also the significance of psychiatric disorders is growing that may occur after myocardial infarction, such as depression, posttraumatic stress and anxiety disorders.

CLINICAL SIGNIFICANCE:

Physicians are faced with the challenge to identify these clinical entities, that show a syndromal overlap with somatic complaints after myocardial infarction. After differentiation prompt start of adequate psychiatric-psychotherapeutic interventions is of relevance, not only regarding the patient's quality of life, but also in terms of cardiovascular prognosis. Indeed, depressive and anxiety disorders are known to be associated with a poor compliance as for rehabilitation and secondary prevention of cardiovascular disorders. Moreover, some studies suggest depression to be an independent risk factor of coronary heart disease.

CONCLUSION:

Consequently, early recognition and treatment, most often primarily in the hands of internists and cardiologists, are of enormous importance for the course and prognosis of the psychiatric disorder but also of cardiovascular disease.

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SGB V:

§ 25Gesundheitsuntersuchungen

(1) Versicherte, die das fünfunddreißigste Lebensjahr vollendet haben, haben jedes zweite Jahr Anspruch auf eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten, insbesondere zur Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit.
(2) Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, haben Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen.

(3) Voraussetzung für die Untersuchungen nach den Absätzen 1 und 2 ist, daß

1.
es sich um Krankheiten handelt, die wirksam behandelt werden können,
2.
das Vor- oder Frühstadium dieser Krankheiten durch diagnostische Maßnahmen erfaßbar ist,
3.
die Krankheitszeichen medizinisch-technisch genügend eindeutig zu erfassen sind,

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SGB V § 105 wird meist verweigert von den niedergelassenen Ärzten

(...)

(2) Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben darauf hinzuwirken, daß medizinisch-technische Leistungen, die der Arzt zur Unterstützung seiner Maßnahmen benötigt, wirtschaftlich erbracht werden. Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen ermöglichen, solche Leistungen im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung von Gemeinschaftseinrichtungen der niedergelassenen Ärzte zu beziehen, wenn eine solche Erbringung medizinischen Erfordernissen genügt.

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§ 107Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen

(1) Krankenhäuser im Sinne dieses Gesetzbuchs sind Einrichtungen, die

1.
der Krankenhausbehandlung oder Geburtshilfe dienen,
2.
fachlich-medizinisch unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende, ihrem Versorgungsauftrag entsprechende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und nach wissenschaftlich anerkannten Methoden arbeiten,
3.
mit Hilfe von jederzeit verfügbarem ärztlichem, Pflege-, Funktions- und medizinisch-technischem Personal darauf eingerichtet sind, vorwiegend durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung Krankheiten der Patienten zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten, Krankheitsbeschwerden zu lindern oder Geburtshilfe zu leisten,

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Doch Demenzkranke werden weder komplett untersucht noch richtig behandeln. Man lässt sie einfach siechen. Das ist jedoch gegen das Gesetz der gesetzlichen Krankenversicherungen.