Gesundheit In einigen Trockenfrüchten und Datteln ist Nervengift

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Crämer
Veröffentlicht am : 24. Sep. 2016., 06:47:30 Stunden

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Conny Crämer's Info
Datteln und Feigen sind beliebtes Trockenobst. Doch in einigen Früchten, steckt anscheinend noch immer Nervengift, das in der EU und in den USA verboten ist. Wegen de Ozonschicht, sei es verboten worden. Der Mensch war anscheinend egal. Aber aus Tropenländern steckt das Zeugs anscheinend noch immer drin und in Plastikfolie können auch Motten geraden. Datteln können psychische Erkrankung aufgrund von Nervengiftbelastung verursachen. Die psychischen Störungen sind rein symptomatisch. Kortison gilt als Behandlungsstandard. Auch Muskelkrämpfe und Lungenödeme können auftreten. Die Liste der gesundheitlichen Folgen des Nervengifts ist lang.

Nervengift in Datteln ?!

https://www.ugb.de/lebensmittel-zubereitung/trockenfruechte-runzelige-exoten/

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Bei konventionellen Produkten tötet das Nervengift Methylbromid effektiv die Schädlinge ab. Der Einsatz dieses Gases ist in der EU und den USA verboten, weil es die Ozonschicht schädigt. In den tropischen Erzeugerländern darf es jedoch weiterhin benutzt werden.

Der Biohandel setzt neben dem Schockgefrieren auch auf eine Druckbehandlung mit Kohlendioxid, die Insekten und Eier nicht überleben. Damit die Motten auch in der Küche keine Chance haben, sollte Trockenobst in dicht schließenden Gefäßen aufbewahrt werden, beispielsweise in Schnappverschlussgläsern mit Gummidichtung. Plastikfolien und Verkaufsverpackungen allein schützen nicht. Denn die Motten können durch die Folie stechen und Larven sich durchbeißen.

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Infos über das Nervengift - Der Spiegel bezeichnete es 2007 als Kampfgas


https://de.wikipedia.org/wiki/Brommethan

Brommethan ist giftig und schädigt das zentrale Nervensystem. Es gehört zu den Kontakt- und Atemgiften. In der Atmosphäre wirkt es sich stark schädigend auf die Ozonschicht aus und verstärkt den Treibhauseffekt.

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Das ist dasselbe Nervengift wie Methylbromid. Einige Meereslebewesen, dazu gehört Seetang, setzen es als eigenes Immunsystem als Abwehrmechanismus ein, informiert Wikipedia.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/schaedlingsbekaempfung-baumwolle-und-brommethan-1.1706922

(...)


Doch als der Mann eine Messlanze durch eine Gummidichtung in den geschlossenen Container schob, machte er eine unangenehme Entdeckung: Der zulässige Grenzwert für den Gasgehalt war um das 35-fache überschritten. Der Prüfer ließ den Container verschlossen und arbeitete in der Nähe weiter. Vermutlich jedoch war die Dichtung durch das Spreizen undicht geworden, und das Gas trat aus. Der Speditionsarbeiter bekam starke Kopfschmerzen, ihm wurde schwindelig, er musste sich erbrechen. Die Symptome hielten an, nachdem er den Arbeitsplatz längst verlassen hatte, und führten zu einer mehrjährigen Arbeitsunfähigkeit.

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Gefahr für Hafenmitarbeiter und Zöllner


Der Spiegel berichtete in Ausgabe 6/2007, dass es sich beim dem Nervengift in Wahrheit um gefährliches Kampfgas handelt, informierten Bundesbehörden http://www.bfr.bund.de/cm/343/containerbegasungen_verbrauchergefaehrdung_durch_brommethan_in_produkten.pdf

Auch Zöllner seien in Gefahr. Es hieß bereits wenige Jahre zuvor, dass die Spiegel-Redaktion selber Opfer von Containern seien, weil die Redaktion zu nah am Hafenwasser in Hamburg ist.

Andere Verwirrte, das Nervengift kann Halluzinationen verursachen, hielten die Spiegel Nachrichtenredaktion für Paul Spiegel (nun tot), vom Zentraltrat der Juden. Opfer der Nagelbombe, Düsseldorf Wehrhahn galten auch als Opfer von Juden und jüdischen Psychiatern. Der Zentralrat der Juden hatte in der Nähe das eigene Büro.

Gifte.de veröffentlicht lange Symptomliste und Behandlungshinweise


Auf der Webseite http://www.gifte.de/Chemikalien/methylbromid.htm  gibt es weitere Informationen. Erkrankte benötigen Cortison und frische Atemluft oder direkt Sauerstoff.

Methylbromid

Handelsnamen: Bromo-O-gas, Dowfume, Embafume, Halon 1001, Haltox, Meth-o-gas, Terabol, Terr-o-Gas 100
Synonyme: Brommethan, Monobrommethan (Zylinder)
Chemische Formel: CH3Br
Molekulargewicht: 94.9
CAS-Nr.: 74-83-9
RTECS-Nr.: PA4900000
UN-Nr.: 1062
EU-Nr.: 602-002-00-3 / 602-002-00-2
EINECS-Nr.: 200-813-2
Gefahrensymbole:
Umweltgefahren: Schädlich für die Umwelt, vor allem für Säugetiere, Fische, Pflanzen, Bodenorganismen. Stark wassergefährdend (WGK 3). Meeresschadstoff.
EU Einstufung: T, N
UN Klassifizierung: UN Gefahrenklasse: 2.3, UN Zusatzgefahren : 6.1
R-Sätze: 23/25-36/37/38-40-48/20-50-59
S-Sätze: (1/2-)15-27-36/39-38-45-59-61
Arbeitsplatzgrenzwerte: TLV: 5 ppm; 19 mg/m3 (Haut) (ACGIH 1996/97). MAK: Klasse 3; H (1998)
Siedepunkt: 4 °C
Schmelzpunkt: -94 °C
Flammpunkt: brennbares Gas
Selbstentzündungstemperatur: 537 °C
Relative Dichte (Wasser = 1): 1.732
Löslichkeit in Wasser: Gering bis Unlöslich
Explosionsgrenzen, Vol% in Luft: 10 – 16

Eigenschaften: Der Stoff ist ein farbloses, komprimiertes Flüssiggas. Gemische des Stoffes und der Luft sind explosibel. Beim Erwärmen kommt es zu einer Druckerhöhung und damit zu einer Berstgefahr des Behälters. Bei einem Kontakt mit Aluminium, Magnesium, reinem Sauerstoff und Zink besteht immer akute Brand- und Explosionsgefahr. Da das Gas schwerer als die Luft ist kann es sich am Boden ausbreiten. Somit ist auch eine Fernzündung möglich. Beim Erhitzen oder beim Verbrennen zersetzt sich der Stoff und bildet dabei korrosive, toxische Dämpfe (Brom, Bromwasserstoff, Kohlenstoffoxybromid). Mit starken Oxidationsmitteln erfolgt eine Reaktion. Viele Metalle werden in der Anwesenheit von Wasser angegriffen. Eine Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes ist durch den Geruch nicht feststellbar.

Symptomatik: Der Stoff kann über eine Inhalation oder über die Haut (Kontaktgift!!) aufgenommen werden und reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Bei einem Entweichen des Gases aus dem Behälter wird sehr schnell eine toxische Konzentration erreicht. In tiefer gelegenen Bereich wird der Sauerstoff durch den Stoff verdrängt. An den Augen kommt es zu einer Rötung, Schmerzen, verschwommenen Blick, schweren Verbrennungen, Bindehautentzündungen und einer vorübergehenden Sehbeeinträchtigung. Auf der Haut bewirkt der Stoff Rötungen, Schmerzen, Verätzungen, ein brennendes Gefühl, eine Schorfbildung und eine Blasenbildung. Bei einem Kontakt der Haut mit der Flüssigkeit entstehen Erfrierungen. Eine inhalative Aufnahme verursacht Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Verwirrung, Halluzinationen, Sprachstörungen, muskuläre Krämpfe, Mattigkeit, Koordinationsstörungen und eine Dyspnoe. Die Symptome können verzögert auftreten. Als schlimmste inhalatorische Folge kann ein toxisches Lungenödem auftreten. Dieses ist mit Kortison, auf jeden Fall auch präklinisch, zu therapieren. Bereits nach kurzen Einwirkungen kann es zu Schädigungen der Lunge, der Nieren und des zentralen Nervensystems (psychische Störungen) kommen. Alle Symptome können erst nach einer Latenzzeit auftreten. Die Einwirkung hoher Konzentrationen verursachen Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit und können letal wirken. Nach einer wiederholten oder länger andauernden Einwirkung können die Lunge, die Leber, das Herz und das Nervensystem geschädigt werden. Es könne sich Lähmungen und Halluzinationen einstellen. Ein wiederholter oder länger andauernder Kontakt kann eine Dermatitis auslösen.

Maßnahmen: Der Patient ist mit umluftunabhängigen Atemschutz aus der kontaminierten Umgebung zu retten. Es kann notwendig werden den Patienten zu beatmen. Bereits bei einem Verdacht auf ein toxisches Lungenödem erhält der Patient Kortison inhalativ und parenteral. Jeder Patient bekommt mindestens vier Liter Sauerstoff pro Minute. Bei einer Einwirkung auf der Haut (Erfrierungen) ist diese mit viel Wasser zu spülen. Die Kleidung darf nicht entfernt werden. Bei einer Einwirkung auf das Auge ist dieses zu anästhesieren und sorgfältig zu spülen. Alle weiteren Maßnahmen erfolgen symptomatisch. Eine klinische Überwachung hat auf jeden Fall zu erfolgen.

Vorsichtsmaßnahmen: Offene Flammen und Funkenbildung ist zu vermeiden. Es darf nicht geraucht werden. Vor allem Schwangere, Kinder und Jugendliche sollen den Kontakt mit dem Stoff vermeiden. Die Haut ist durch kälteisolierende Schutzhandschuhe zu schützen. Die Augen sind durch eine Schutzbrille oder anderen Gesichtsschutz zu schützen. Beim Personenschutz muss ein gasdichter Vollschutzanzug getragen werden. Der Gefahrenbereich ist zu verlassen und ein Fachmann (Feuerwehr) muss die Gefahr einschätzen.

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Und nun?


Die Gifte-Webseite informiert ausführlich über alle Symptome, kritisch ist jedoch besonders, dass Halluzinationen auftreten können. Empfindliche Personen, sollten also auf tropische Trockenfrüchte verzichten oder genau nachfragen.

Denn eigentlich sind Datteln ohne Nervengift, wirklich gesund und haben eine leicht antibiotische Wirkung und enthalten Vitamine noch dazu. Das gilt auch für andere Trockenfrüchte.