Johanniskraut - Gefährliches Kraut gegen Depressionen - kann neurologische Störungen verursachen

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Crämer
Veröffentlicht am : 10. Nov. 2016., 04:52:54 Stunden

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Conny Crämer's Info
Johanniskraut ist seit Jahrzehnten bekannt, angeblich positiv auf Nerven einzuwirken. Tatsache ist, für die Stärkung der Nerven helfen in Wahrheit Vitamin B Komplexe, Schokolade und Haferflocken. Johanniskraut ist gegen Depressionen zugelassen, killt gerne Östrogene im Körper, macht Frauen zu Furien, wenn man Pech hat und ist kontrainduziert bei Frauen, die die Antibabypille oder Hormontabletten nehmen. Johanniskraut beim Einsatz gegen mittelschwere Depressionen ist in Wahrheit verschreibungspflichtig. Sogar manische Störungen und Bewußtseinstrübungen inklusive Muskelzuckungen können von Johanniskraut verursacht werden.


Johanniskraut - echt nicht harmlos


Früher nahmen hysterische Frauen Valium, andere Contergan oder hauen sich Johanniskraut in den Magen, in Mengen, wie sonst Kinder echte Schoko-Smarties essen. Johannikraut kann UV-Empfindlichkeit verursachen, Lichtallergien, Sonnenbrände, Hautkrebs, Östrogene killen und verblöden. Es kann die Wirkung von HIV-Mittel und Medikamente, die bei Transplantationen eingesetzt werden, verringern oder auslöschen.

Bereits vor dreißig Jahren wies die britische Frauenzeitschrift "Cosmopolitan" auf die Gefahren für Frauen hin. Grundsätzlich darf Johanniskraut nicht je von Frauen eingenommen werden, die die sogenannte Antibabypille einnehmen oder aus anderen gesundheitlichen Gründen, derartige Hormontabletten einnehmen müssen. Dazu gehören auch  nicht-parasitären und nicht-pilz-verursachte Hauterkrankungen, merkwürdige Haare, Haarausfall, Pickel - trotz Antibiose keine Heilung, aber auch verschiedene onkologische Erkrankungen sind oft durch Hormonstörungen verursacht.

Die Nebenwirkungen von Johanniskraut sind in Wahrheit riesig. Der Freiverkauf gefährlich. Tabletten, auch aus Pflanzen, sind weder Kinderschokolade noch Nutella noch ein Hanuta. Sie sind auch kein Schoko-Müsli.

Seit 2009 flog Johanniskraut in die Rezeptpflichtigkeit in Deutschland bei der Diagnose "mittelschwere Depressionen".  Aber im Freiverkauf gibt es 100 Stück mit einer Dosierung von 250 mg, die sich jeder selber kaufen kann und somit ist Jeder echt gefährdet.

Einige Nebenwirkungen:


Wikipedia hat Vieles toll aufgelistet. Die Informationen findet man auch in Fachzeitschriften: Toxikologie, Pflanzenkunde, Pharmakologie.  Hier ein Auszug.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut

Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Echt-Johanniskraut, Gewöhnliches Johanniskraut, Durchlöchertes Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut oder Tüpfel-Hartheu genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Johanniskräuter (Hypericum) innerhalb der Familie der Hypericaceae (früher Hartheugewächse). Es findet Anwendung als Heilpflanze.

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Die behauptete antivirale Wirkung gegen das Hepatitis-C-Virus beim Menschen existiert jedenfalls in den üblichen Dosen nicht, vielmehr wird eine zusätzliche Schädigung der Leber hervorgerufen, die bei höheren Dosen zum akuten Leberversagen führen kann. Da wirksame Arzneimittel für die durch Viren ausgelöste Erkrankung zugelassen sind, wurden alle Experimente bei erkrankten Menschen als unvertretbar abgebrochen.


Nebenwirkungen

Johanniskraut-Arzneimittel sind im Allgemeinen gut verträglich, unerwünschte Nebenwirkungen sind gering oder treten selten auf.[18] In Einzelfällen wird von manischen Episoden berichtet, die von Johanniskraut induziert wurden.[19]

Außerdem kann Johanniskraut geringe Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Erregung und Müdigkeit und eine phototoxische Reaktion der Haut (Sonnenbrandneigung) hervorrufen, da Hypericin die Empfindlichkeit gegenüber UV-Licht erhöht (Photosensibilitätsreaktion).


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Auch Rinder und Pferde, die zu viel Johanniskraut fressen, zeigen die genannten Symptome. Bei sehr hohen Dosierungen kann es zu leichten Formen eines Serotonin-Syndroms kommen.

Symptome sind unter anderem Schwindel, Grippegefühl, Bewusstseinseintrübung, unwillkürliche Muskelzuckungen und Angstzustände. Die Überdosierungssymptome können dabei leicht mit den depressiven Symptomen verwechselt werden und zu einer weiteren Erhöhung der Dosis verleiten.

Wechselwirkungen

Ende der 1990er Jahre wurde festgestellt, dass Johanniskraut zu einem verstärkten Abbau von anderen Wirkstoffen führt. Deshalb wurde das zuvor frei erhältliche Johanniskraut 2003 der Apothekenpflicht unterstellt.

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Aufgrund der Wechselwirkungen wurde Johanniskraut in der Republik Irland schon vor einigen Jahren der Verschreibungspflicht unterworfen.


Johanniskrautpräparate mit der Indikation „mittelschwere Depression" unterliegen seit dem 1. April 2009 auch in Deutschland der Verschreibungspflicht.

Johanniskraut induziert das Abbauenzym Cytochrom P450, Subtyp 3A4, in der Leber. Die Abbaurate einer Vielzahl von Wirkstoffen steigt somit an, und sie können ihre Wirkung verlieren.[20] Cytochrom P450, Subtyp 3A4 verstoffwechselt u. a. Hormone.

So kann Johanniskraut die Wirkung der Anti-Baby-Pille und anderer hormoneller Verhütungsmittel beeinträchtigen.[21] Es bestehen auch Wechselwirkungen mit bestimmten AIDS-Medikamenten (HIV-Proteaseinhibitoren), Antibiotika wie Clarithromycin und einigen Antidepressiva.


Die HIV-Proteasehemmer und das Antibiotikum können ihre Wirkung ganz oder teilweise verlieren, was bei den zugrunde liegenden ernsten Erkrankungen schwerwiegende Folgen haben kann. Auch Immunsuppressiva, die zum Beispiel nach Transplantationen gegen die Abstoßungsreaktion des Körpers gegeben werden, werden abgeschwächt. Es sind Todesfälle bei Johanniskrauteinnahme mit gleichzeitiger Immunsuppression beschrieben worden.

Johanniskraut senkte in einer schwedischen Studie bei einer Gabe von 600 mg pro Tag mit einem (vergleichsweise hohen) Hyperforin-Gehalt von 4 % nach 14 Tagen die Plasmahöchstkonzentration, die Area under the curve und die Halbwertszeit von Finasterid um etwa 50 %.[22] Betroffen sind weiterhin die trizyklischen Antidepressiva Amitriptylin sowie Nortriptylin, Herzglykoside, Antikoagulantien (Phenprocoumon), Methadon, Buprenorphin, Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Valproinsäure), Benzodiazepine (z. B. Diazepam, Alprazolam, Lorazepam) und benzodiazepinähnliche Substanzen (z. B. Zolpidem und Zopiclon) sowie etliche andere Wirkstoffgruppen.[23]


Mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern wie Fluoxetin, Paroxetin, Citalopram etc. besteht die Möglichkeit einer Verstärkung serotoninerg bedingter Nebenwirkungen (Übelkeit, Durchfall, Blutdruckschwankungen, Erregung) bis hin zur Auslösung des lebensgefährlichen Serotonin-Syndroms (starke Blutdruckschwankungen, Fieber, Bewusstseinseintrübung, Verwirrtheit, Krämpfe).[24] Andererseits können einige der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer durch die Beschleunigung ihres Abbaus auch in ihrer Wirkung abgeschwächt werden. Bei Einnahme solcher Kombinationen ist die Wirkung schlecht vorhersehbar.

Auszug-Ende

Es gibt noch zahlreiche weitere andere Nebenwirkungen.

Da Apotheker oft nicht richtig oder gar nicht mehr beraten, Drogerien auch oft nicht, sollte Johanniskraut grundsätzlich rezeptpflichtig werden. Die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind zu groß und zu oft wird unbedarft ohne Fachwissen zu viel eingenommen.

Ansonsten surfen Sie durchs Internet oder wühlen Sie sich durch Stadtbücherein oder / und Uni-Bibliotheken.

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