Achtung: Einkommensteuerfrei sind Leistungen der Sozialträger & Krankenkassen - ESTG

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Crämer
Veröffentlicht am : 29. Aug. 2017., 06:46:42 Stunden

aktuelle Leserzahl : 252

  
Conny Crämer's Info
Es gibt einige Steuerberater, die erklären, daß Leistungen der Krankenkassen oder Unfallversicherungen zwar steuerfrei seien, aber in die Progression fallen. Das heißt es würde zu einem anderen Steuersatz das angebliche "Einkommen" durch Krankenkassen und Unfallversicherungen doch irgendwie berechnet werden. Das ist falsch. Es betrifft nur bestimmte Versicherungen, aber nicht je gesetzliche Sozialversicherungen. Hier weitere Informationen. Aber die Sache hat einen kleinen Haken.

Einkommensteuergesetz


https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__3.html

Einkommensteuergesetz (EStG) § 3


Steuerfrei sind
 1.
a)
Leistungen aus einer Krankenversicherung, aus einer Pflegeversicherung und aus der gesetzlichen Unfallversicherung,

(--)

2.
a)
das Arbeitslosengeld, das Teilarbeitslosengeld, das Kurzarbeitergeld, der Zuschuss zum Arbeitsentgelt, das Übergangsgeld, der Gründungszuschuss nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch sowie die übrigen Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch und den entsprechenden Programmen des Bundes und der Länder, soweit sie Arbeitnehmern oder Arbeitsuchenden oder zur Förderung der Aus- oder Weiterbildung oder Existenzgründung der Empfänger gewährt werden,

(...)

d. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur Eingliederung in Arbeit nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,

Auszug-Ende

Es gibt viele steuerfreie Leistungen und auch gehören dazu zahlreiche Einzelleistungen und Sachleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung dazu.

Der Haken an der Sache - private Unfallversicherung

Einkommensteuerfrei sind alle Leistungen,  auch Krankengeld aller Krankenversicherungen, egal ob PKV - also private Krankenversicherung - oder GKV. Dasselbe betrifft die Pflegeversicherung.

NUR bei der Unfallversicherung sind nur die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung steuerfrei. Die Leistungen der privaten Unfallversicherung sind einkommensteuerpflichtig.

Achtung, es gibt einige Steuerberater, die grundsätzlich alle solche Krankengelder bzw. Verletztengelder, so heißen die Leistungen der SGB VII, gesetzliche Unfallversicherung auch, in die sogenannte Progression schieben, sodaß teilweise diese steuerlich berechnet werden.  Der Verwaltungsakt durch das Finanzamt ist also falsch, wenn diese Geldleistungen versteuert werden. Von Amts wegen ändert aber das Finanzamt Düsseldorf aber leider gar nichts. Es wartet oft auf Signale, die so am Computer hochkommen, erst dann dürfte es tätig werden. Das Personal wirkt entlaufen oder "geklaut" aus dem Stellwerk Mülheim / Ruhr bzw. aus dem Hauptbahnhof Düsseldorf. Hauptgleisabteilung.

Die gesetzliche Unfallversicherung nennt man auch Berufsgenossenschaft. Das Einkommensteuergesetz ist auch das Lohnsteuergesetz. Es wird zusammengefaßt, weil andere Einkommen wie Mieteinnahmen, zur Lohnsteuer addiert werden.

Lesetipps:

Bundesbank - GKV Künstlersozialkasse & gesetzliche Rentenversicherung banken da nicht - illegal

Update1 Freelancer & Scheinselbständige müssen keine Steuern abführen - Auftraggeber ist pflichtig

ESTG - das Chaos mit der Scheinselbständigkeit - aufgeflogen

Update1 Solo-Selbständige & Freelancer & falsch Bezahlte werden Staatlich Bedienstete - Cutter

Update13 Düsseldorf Finanzgericht Richter = Zahnarzt & Sparkassendirektor & BFH