Das Handelsblatt - private Finanzgeschaefte vom Bundesbank-Personal - oder Verdacht der verbotenen Insidergeschaefte

Quelle : Achtung Intelligence www.achtung-intelligence.org
Journalistin : Conny Cr?mer
Veröffentlicht am : 23. Oct. 2018., 09:02:58 Stunden

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Conny Cr?mer's Info
Das Handelsblatt berichtet in seinem Email-Service über bedenkliche private Anlegergeschäfte des Personals der Deutschen Bundesbank. Conny Crämer von Achtung Intelligence überlegt, betreibt das Bankenpersonal Insidergeschaefte? Das kann bis fünf Jahren Knast in Deutschland geben.

Das Handelsblatt


 
 
Die Bundesbank streitet mit ihren Mitarbeitern um eine jüngst verschärfte Richtlinie für private Finanzgeschäfte. Offenbar darf neuerdings rund jeder Vierte der 11.500 Beschäftigten keine Anleihen, keine Aktien und andere Produkte von Finanzhäusern aus der EU mehr kaufen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine". Und die Betroffenen müssen, exakt wie ein weiteres Viertel der Belegschaft, künftig die Bundesbank-Spitze über bestimmte Geldanlagen informieren, zum Beispiel über Investments mit mehr als 10.000 Euro Festgeld. Allem Anschein nach haben mehrere Mitarbeiter gegen den Ukas bereits Widerspruch eingelegt und beim Verwaltungsgericht geklagt.
 


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Insider-Deals ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Insiderhandel

Insiderhandel bedeutet im Finanzwesen die Verwendung von Insiderinformationen für Börsengeschäfte und ist ein Begriff des Finanzmarkts, speziell des Aktienmarkts. Insiderhandel ist in Deutschland und den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Straftat, da er die Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts beeinträchtigt.

(...)

Verbot des Insiderhandels in Deutschland

Das Verbot des Insiderhandels enthält Art. 14 der am 3. Juli 2016 in Kraft getretenen Marktmissbrauchsverordnung (MMVO). Diese Norm verbietet mehrere Handlungsweisen: das Versuchen oder Tätigen eines Insidergeschäfts, das Verleiten oder Anstiften eines Dritten zur Vornahme eines Insidergeschäfts und die unrechtmäßige Offenlegung von Insiderinformationen. Ein Insidergeschäft liegt gemäß Art. 8 Absatz 1 Satz 1 MMVO vor, wenn jemand ein Finanzinstrument unter Nutzung einer Insiderinformation für eigene oder fremde Rechnung direkt oder indirekt erwirbt oder veräußert.

Die durch Art. 14 MMVO verbotenen Verhaltensweisen sind gemäß § 119 Abs. 3 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) jeweils mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen bedroht.

Insider

Als Insider gilt, wer über eine kurserhebliche Information mit Bezug zu einem Insiderpapier oder dessen Emittenten verfügt, bevor diese Information öffentlich bekannt geworden ist.

Den Begriff des Insiderpapiers definiert Art. 2 Absatz 1 MMVO. Hiernach handelt es sich um ein Finanzinstrument, auf das eine der in Art. 2 Absatz 1 MMVO genannten Bedingungen zutrifft.[1] Dies erfasst insbesondere Instrumente, die an einem organisierten Markt oder einem multilateralen Handelssystem gehandelt werden oder zu einer solchen Handelsplattform zugelassen werden sollen

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